Seit vielen Jahren nutzen Wanderfalken den Nistkasten auf dem Dach der Rauchgasreinigung des Iserlohner Müllheizkraftwerkes als sicheren Brutplatz. Hier können sie ungestört zur Jagd aufbrechen und ihre Jungen aufziehen – in diesem Jahr sind es drei weibliche Nestlinge.
„Wir bieten den Wildvögeln einen optimalen Platz zum Brüten und zur Aufzucht ihrer Jungen und freuen uns über das gefiederte Trio“, so Oliver Doerner, Geschäftsführer der AMK.
Kerstin Fleer und Thorsten Thomas von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW untersuchten die Jungtiere vor wenigen Tagen wieder gründlich. Sie wurden gewogen, gemessen und für gesund befunden. Mit viel Fingerspitzengefühl legte Thorsten Thomas ihnen dann leichte, gekennzeichnete Ringe an - so können die Vögel später identifiziert werden.
Seit über 30 Jahren setzt sich die AG Wanderfalkenschutz des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) mit anhaltendem Erfolg für den Erhalt des Wanderfalken in NRW ein.
Wir schätzen die gute Zusammenarbeit sehr und bedanken uns für die Unterstützung.


